Auslandseinsatz

Eine Reise mit Mehrwert

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Thorsten Hainke

Thorsten Hainke

Texter

Dort hingehen, wo ein Touri gar nicht hinkommt und somit das Land und die Leute wirklich einmal kennenlernen – genau das ist die einmalige Gelegenheit, die du über Open Heaven bekommst. Auf meinen Reisen nach Indien und Kenia konnte ich in faszinierende Welten eintauchen, was mich bis heute noch berührt und auch die eigene Welt wieder etwas zurechtrückt. Lass dir etwas Nachhilfe geben, wie das Leben auf der anderen Seite der Welt abläuft und nimm Erfahrungen und Erlebnisse mit, von denen du noch den Rest deines Lebens erzählen willst.

Miriam Bhatia

Miriam Bhatia

Mutter und Studentin

Als ich im Jahr 2008 das erste Mal mit Freunden nach Kenia gereist bin, hat mich das Land sehr berührt und seitdem nicht mehr losgelassen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mit meiner Arbeit bei Open Heaven e. V. die Kinder vor Ort auch weiterhin tatkräfitg unterstützen und ihnen helfen kann.

Christian Schmitt

Christian Schmitt

Schichtleiter

Die Zeiten bei meinen internationalen Hilfseinsätzen in Afrika und Asien haben mich immer wieder total erfüllt. Es macht mir einfach Spaß einen Teil meines Urlaubs sowie meine handwerklichen Begabungen in eine so wertvolle Arbeit für diese besonderen Kinder zu investieren.

Markus Fenn

Markus Fenn

Sozialpädagoge

Dieses Jahr im Oktober hatte ich endlich einmal die Möglichkeit für zweieinhalb Wochen nach Mombasa, Kenia zu fliegen, um mir dort das Projekt Hope for Hope anzuschauen. Ich hatte schon viel über das Projekt durch Erzählung gehört. Aber ich musste mal wieder feststellen, dass es einen riesigen Unterschied macht, ob man theoretisch von etwas hört oder es selbst erlebt und sieht. Ich bin immer noch tief beeindruckt von den Erlebnissen und Begegnungen.

Ausführlicher Report Auslandseinsatz in Afrika hier >>

Christoph Wegert

Christoph Wegert

Geschäftsführer

2008 ergab sich mir die Möglichkeit die Open Heaven Hilfsprojekte in Nord und Südindien persönlich anzusehen und kennen zu lernen. Ich konnte mir so ganz praktisch ein Bild vor Ort über die verschiedenen Arbeiten machen. Es war eine absolut starke und beeindruckende Zeit, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Ich bin sehr froh, diese Reise gemacht zu haben.

Wilfried Feder

Wilfried Feder

Fotograf

Fotoreise zu Open Heaven Projekte in Nordindien: Farben in Bewegung, Menschen überall. Indien flutet die Sinne, bei Fotografen die Linsen. Der Einsatz für Open Heaven brachte mir viele Eindrücke und Begegnungen in diesem Land voller Gegensätze.

 

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Hoffnung für Chari und Messi

Die beiden Mädchen Chari und Messi sind die zwei jüngsten von sechs Kindern. Sie leben mit ihrer Mutter und einer ihrer Schwestern zusammen in einem kleinen Zimmer in Likoni bei Mombasa in Kenia. Der Vater verließ die Familie vor zwei Jahren und seitdem muss sich die Mutter alleine um ihre Kinder kümmern. Um für ihre Kinder einigermaßen gut zu sorgen geht sie jeden Tag von morgens bis spät in die Nacht auf den Markt und verkauft Gemüse. Der Verdienst reicht gerade mal für ein etwa 10qm großes Zimmer in einem Haus, was man hier in Deutschland als Ruine bezeichnen würde. Ein kleiner dunkler Raum in dem es ein Bett, zwei Taschen mit Kleidung, drei Wasserkanister und ein paar Utensilien zum Kochen gibt. Das ist alles was die Familie hat. Kein Strom, kein fließend Wasser und keine richtige Toilette. Chari und Messi schlafen auf dünnen Bastmatten auf dem Boden, gewaschen und gekocht wird draußen vor der Türe von der älteren Schwester, die selbst noch zur Schule geht. Die anderen Geschwister mussten nach der 8. Klasse die Schule abbrechen, da das Schulgeld nicht bezahlt werden konnte. In Kenia ist es leider so, dass nur die ersten 8 Jahre der Schulausbildung größtenteils vom Staat übernommen werden, alles weitere muss von den Familien selbst bezahlt werden. Viele können sich das einfach nicht leisten. Doch ohne richtigen Schulabschluss ist die Chance gleich null eine Arbeit zu finden. So ensteht ein Teufelskreislauf womit es sehr schwer für Kinder aus armen Verhältnissen ist jemals aus der Armut raus zu kommen. Chari und Messi haben großes Glück. Sie haben über unser Projekt HOPE FOR HOPE Sponsoren gefunden,...

Zukunft für Bahati

Ich treffe Bahati (15 Jahre) eines Abends am neuen Jugendcenter von Hope For Hope. Sie sitzt draußen mit ein paar anderen Kids und unterhält sich. Ich möchte sie ein bisschen kennen lernen, also nehme ich mir einen Stuhl und setzte mich neben sie. Ich fange an ihr Fragen zu stellen über die Schule, ihre Hobbies und ihre Familie um mir ein Bild von einem Leben eines Teenies in Kenia zu machen. Sie erzählt mir, dass sie in einer Tanzgruppe ist, viel Musik hört und sich gerne mit Freunden trifft, alles, was man als Mädchen in ihrem Alter halt so macht. Sie ist Einzelkind und lebt alleine mit ihrer Mutter, die Essen für die Arbeiter im Steinbruch verkauft. Als ich sie frage in welcher Klasse sie ist, sagt sie, dass sie gerade die Primary School abgeschlossen hat. Ich gehe davon aus, dass sie also jetzt im ersten Jahr der Secondary School ist, doch sie erzählt, dass sie zur Zeit gar nicht zur Schule geht, sondern ihrer Mutter bei der Arbeit im Steinbruch hilft. Ich frage sie weshalb sie nicht weiter zur Schule geht, ob es daran liegt, dass sie nicht will oder ob es einen anderen Grund gibt. Sie antwortet, dass sie unbedingt weiter zur Schule gehen möchte, um eine ordentliche Ausbildung und somit eine bessere Chance auf eine gute Arbeit zu haben, der Verdienst der Mutter im Steinbruch, umgerechnet 2 Euro am Tag, jedoch nicht reicht, um die Schule zu bezahlen. Sie lädt mich ein, sie am nächsten Tag bei ihrer Arbeit mit ihrer Mutter zu besuchen. Am nächsten morgen treffe ich mich mit Bahati an der großen Straße...

Quinta Grace – eine junge Mutter

Likoni. Sie sieht wie ein ganz normales Mädchen aus. Große Augen, lockige Haare und ein schüchternes Lächeln. Doch Quinta ist 14 Jahre alt, lebt in Likoni, dem großen Armenviertel von Mombasa (Kenia) und ist bereits Mutter eines Babys. Vor zwei Jahren wurde sie von ihrem Stiefvater missbraucht und schwanger. Die Schülerin brachte daraufhin ein Mädchen zur Welt, das wohl noch an den Folgen der Frühgeburt und Unterernährung leidet. Der Stiefvater hat sich inzwischen längst aus dem Staub gemacht und Quintas Mutter mit acht Kindern zurück gelassen. Das Älteste davon ist Quinta, die in Likoni an dem HOPE FOR HOPE Schulprojekt von Open Heaven teilnahm. Sie brach die Schule jedoch ab, versorgte zusammen mit ihrer Mutter ihr eigenes Kind sowie ihre sieben Geschwister. Das junge Mädchen drohte, ohne Bildung und Ausbildung, wieder im Sumpf des Armenviertels zu versinken. Doch das wollten Quinta, ihre Mutter und wir nicht. Das Mädchen drückte daraufhin wieder die Schulbank – dank der Hilfe unseres Schulpatenschaftprogramms. Mittlerweile hat sie alle Prüfungen erfolgreich abgeschlossen und geht auf eine weiterführende Schule, ca. eine Stunde entfernt. Eine riesen Chance für die junge Mama. Das stellt ihre Mutter allerdings vor eine große Herausforderung. Sie muss sich nun ganz alleine um ihre sieben Kinder und das Baby ihrer Tochter kümmern. Und das ist fast nicht möglich! Und so suchen wir einen Paten für die Familie, um der Mutter und ihren Kindern zu helfen: Sie dabei zu unterstützen, wenigstens genügend Essen und Trinken zu haben – was gerade für das kleine Baby sehr wichtig wäre und Quinta die Chance gibt, weiter zu lernen und in naher Zukunft einen Beruf auszuüben, der ihre...