Hoffnung für Chari und Messi

Hoffnung für Chari und Messi

Die beiden Mädchen Chari und Messi sind die zwei jüngsten von sechs Kindern. Sie leben mit ihrer Mutter und einer ihrer Schwestern zusammen in einem kleinen Zimmer in Likoni bei Mombasa in Kenia. Der Vater verließ die Familie vor zwei Jahren und seitdem muss sich die Mutter alleine um ihre Kinder kümmern. Um für ihre Kinder einigermaßen gut zu sorgen geht sie jeden Tag von morgens bis spät in die Nacht auf den Markt und verkauft Gemüse. Der Verdienst reicht gerade mal für ein etwa 10qm großes Zimmer in einem Haus, was man hier in Deutschland als Ruine bezeichnen würde. Ein kleiner dunkler Raum in dem es ein Bett, zwei Taschen mit Kleidung, drei Wasserkanister und ein paar Utensilien zum Kochen gibt. Das ist alles was die Familie hat. Kein Strom, kein fließend Wasser und keine richtige Toilette. Chari und Messi schlafen auf dünnen Bastmatten auf dem Boden, gewaschen und gekocht wird draußen vor der Türe von der älteren Schwester, die selbst noch zur Schule geht. Die anderen Geschwister mussten nach der 8. Klasse die Schule abbrechen, da das Schulgeld nicht bezahlt werden konnte. In Kenia ist es leider so, dass nur die ersten 8 Jahre der Schulausbildung größtenteils vom Staat übernommen werden, alles weitere muss von den Familien selbst bezahlt werden. Viele können sich das einfach nicht leisten. Doch ohne richtigen Schulabschluss ist die Chance gleich null eine Arbeit zu finden. So ensteht ein Teufelskreislauf womit es sehr schwer für Kinder aus armen Verhältnissen ist jemals aus der Armut raus zu kommen. Chari und Messi haben großes Glück. Sie haben über unser Projekt HOPE FOR HOPE Sponsoren gefunden,...
Zukunft für Bahati

Zukunft für Bahati

Ich treffe Bahati (15 Jahre) eines Abends am neuen Jugendcenter von Hope For Hope. Sie sitzt draußen mit ein paar anderen Kids und unterhält sich. Ich möchte sie ein bisschen kennen lernen, also nehme ich mir einen Stuhl und setzte mich neben sie. Ich fange an ihr Fragen zu stellen über die Schule, ihre Hobbies und ihre Familie um mir ein Bild von einem Leben eines Teenies in Kenia zu machen. Sie erzählt mir, dass sie in einer Tanzgruppe ist, viel Musik hört und sich gerne mit Freunden trifft, alles, was man als Mädchen in ihrem Alter halt so macht. Sie ist Einzelkind und lebt alleine mit ihrer Mutter, die Essen für die Arbeiter im Steinbruch verkauft. Als ich sie frage in welcher Klasse sie ist, sagt sie, dass sie gerade die Primary School abgeschlossen hat. Ich gehe davon aus, dass sie also jetzt im ersten Jahr der Secondary School ist, doch sie erzählt, dass sie zur Zeit gar nicht zur Schule geht, sondern ihrer Mutter bei der Arbeit im Steinbruch hilft. Ich frage sie weshalb sie nicht weiter zur Schule geht, ob es daran liegt, dass sie nicht will oder ob es einen anderen Grund gibt. Sie antwortet, dass sie unbedingt weiter zur Schule gehen möchte, um eine ordentliche Ausbildung und somit eine bessere Chance auf eine gute Arbeit zu haben, der Verdienst der Mutter im Steinbruch, umgerechnet 2 Euro am Tag, jedoch nicht reicht, um die Schule zu bezahlen. Sie lädt mich ein, sie am nächsten Tag bei ihrer Arbeit mit ihrer Mutter zu besuchen. Am nächsten morgen treffe ich mich mit Bahati an der großen Straße...
Hilfsaktion in Nepal

Hilfsaktion in Nepal

Das verheerende Erbeben in Nepal hat inzwischen schon über 7.000 Menschen das Leben gekostet, 14.122 Menschen wurden verletzt, 300.000 Häuser sind zerstört und 3 Millionen Menschen brauchen dringend Nahrung, Trinkwasser und Unterkunft. Unser indischer Partner und Pastor D. David, Leiter des Kinderhilfsprojekts in Varanasi (Benares) im Bundesstaat Uttar Pradesh an der Grenze Nepals ist mit einheimischen Mitarbeitern in Nepal vor Ort um Hilfe zu leisten. Er hat persönliche Kontakte zu vielen einheimischen Pastoren in den betroffenen Regionen Nepals. So ist direkte und konkrete Hilfe gewährleistet. Hier die grobe Kostenschätzung aus Indien für den Hilfseinsatz an 100 Familien in Nepal: NO DETAILS @PER ITEM Quantity TOTAL 1 Food for one week PER FAMILY 1000:00 100000:00 = EUR 1.398,– Clean Water PER CAN @40 7 DAYS X 40 280:00   28000:00 = EUR  391,43 2 Tent Nylon @ Rs.1500/ Each cost 1500:00 150000:00 = EUR 2.097,– 3 Solar light @Rs.300/ Each cost 300:00   30000:00 = EUR  419,39 4 Cloths @Rs.500 Each family 500:00  50000:00 = EUR 699,09 5 Medicine For 100 families   10000:00  = EUR 139,79 6 Transport cost Truck from Gorakhpur to Gorky district, Nepal   15000:00  = EUR 209,69 7 Distributers  expanses 4 from Varanasi +  locals, Travel+ food and lodging   15000:00 =  EUR 209,69 Total Expanses 398000:00 =  EUR 5.564,– Etwa 5.564 Euro werden benötigt um die notwendigste Hilfe, wie Nahrung für eine Woche, sauberes Trinkwasser, Zelte, einfache Beleuchtungsmittel, Medizin, Kleider für 100 Familien zu leisten. Das sind 55,64 Euro für eine Familie, der geholfen wird. Spendenvermerk: Hilfe Erdbebenopfer Nepal Bank für Sozialwirtschaft BIC: BFSWDE33MUE IBAN:...
Neue Schule für Kinder in Uganda

Neue Schule für Kinder in Uganda

Helfen Sie Conny Engel mit, Kabimbiris Kindern eine Chance auf Bildung zu geben. Etwas lernen, dazugehören und sich aufs Erwachsensein freuen, das möchte jedes Kind auf der Welt. Doch in vielen Ländern Afrikas südlich der Sahara ist jedes dritte Kind ausgeschlossen, weil es nicht zur Schule gehen kann. Die Eltern sind arm, die Kinder müssen zum Lebensunterhalt beitragen. Viele Kinder können auch nicht lernen, weil auf dem Land Schulen fehlen oder der Unterricht schlecht ist. Die Angel School möchte gerade diesen Kindern in einer ärmlichen Gegend Ugandas den Zugang zu Bildung und Ausbildung ermöglichen. Conny Engel in Uganda Im Februar 2014 reiste Conny Engel nach Afrika, genauer gesagt Uganda. Die Münchnerin wollte helfen. Und das tat sie auch, in einem Waisenhaus. Doch dann traf sie in Kabimbiri eine Frau namens Faith. Die Direktorin der „Angel Junior School“, die 80 Kinder am Rande der Stadt in verfallenen Holzbaracken unterrichten muss. Unzumutbare Zustände für Faith und ihre Schüler. Eine richtige Schule muss her, gebaut aus Stein und Beton. Und dafür will Conny Engel sorgen – in dem sie Spenden sammelt. Eine neue Herausforderung für die frühere Wirtin der altehrwürdigen Augustiner-Gaststätte Rumpler in München. „Vielen Kindern in Afrika wird bereits geholfen“, sagt Conny. „Aber es gibt trotzdem immer noch so viele Kinder, die dringend Hilfe brauchen – wie in Kabimbiri. Da konnte und wollte ich nicht länger zuschauen.“ Vor 17 Jahren lebte die Münchnerin bereits für zwölf Monate im Senegal, lernte dort die afrikanische Lebensart und Lebensfreude kennen und lieben. Die große Armut auf dem riesigen Kontinent beschäftigte sie jedoch damals schon. Und so will sie handeln. Gemeinsam mit Open Heaven möchte...
Eine Reise mit Mehrwert

Eine Reise mit Mehrwert

Zwei befreundete, junge Ehepaare aus München errichteten dieses Jahr während ihres Urlaubs einen neuen Kindergarten in Kenia. Afrika Urlaub einmal anders. Das sind Anne, Karina, Holger und Dominik: Vier Freunde – zwei Ehepaare, denen bewusst ist in welchen Verhältnissen sie in Deutschland leben und mit welch vergleichsweise unbedeutenden Alltagssorgen sie konfrontiert sind im Gegensatz zu vielen anderen Menschen fern der „First World“. Hilfe für Kinderheim in Kenia Die vier Freunde wollten daher dieses Jahr Ihren Urlaub in das Dorcas-Kindergarten-Projekt investieren. „So wie man ein Auto nur lenken kann, wenn es fährt, so lenkt auch Gott uns“, sagt Dominik, „aber wir müssen uns bewegen. Also haben wir uns entschieden, unseren Jahresurlaub für einen christlich-sozialen Einsatz zu nutzen, um so ein Kinderhilfsprojekt von Open Heaven zu unterstützen und beim Bau des neuen Kindergartens aktiv und direkt mitzuhelfen.“ Die Teammitglieder haben bereits Erfahrungen im Ausland gesammelt: Israel, Sambia, Südafrika. Sie alle haben über den Tellerrand hinaus geschaut und sind fasziniert von anderen Ländern und Kulturen – aber auch betroffen von Armut, Ungerechtigkeit und Chancenungleichheit im Vergleich zu Deutschland. Das Einsatzgebiet in Kenia Das kleine Dorf Kinango liegt in einer der ärmsten Regionen von Kenia. 67 Kilometer von Mombasa entfernt, im Landesinneren gelegen. Hier leben die 8.000 Einwohner zum Teil noch in Lehmhütten. Die Gegend um Kinango leidet unter ständiger Dürre, Nahrungsknappheit, mangelndem Trinkwasser und einer äußerst schlechten Infrastruktur. Der Großteil der Menschen hat schwer zu kämpfen, um das ländliche Leben dort zu meistern. Und besonders die Kinder sind diesen harten Bedingungen oft hilflos ausgesetzt, haben ihre Eltern verloren, landen auf der Straße oder geraten in die Finger finsterer Gestalten. Der neue Kindergarten...