HOPE FOR HOPE

Mombasa – Mekka der Straßenkinder

Welthöchste Geburtenrate, extrem hohe AIDS- und Armutsquoten, sich häufende Naturkatastrophen – das ist die Kehrseite des beliebten Urlaubsziels Kenia. Im Schmelztiegel Mombasa, der zweitgrößten Stadt des ostafrikanischen Landes, kommen alle sozialen Probleme zusammen. Da 70% der Bevölkerung von der Landwirtschaft leben, gefährden die durch den Klimawandel immer länger werdenden Dürreperioden die Nahrungsmittelversorgung des Landes und treiben die Menschen in die Städte. Dort warten jedoch meist nur die Obdach- und Arbeitslosigkeit der Slums auf sie.

Die Leidtragenden sind die Kinder: AIDS hat die traditionellen Strukturen der Großfamilien auseinanderfallen lassen, Mieten und Ausbildungsgebühren sind zu hoch, Gewalt macht sich breit. Viele Kinder und Jugendliche sehen keinen anderen Ausweg mehr als die Straße – und die Anzahl der Straßenkinder steigt.

Fußball – eine runde Sache

HOPE FOR HOPE das gemeinsame Spiel auf die Fahnen geschrieben, um die Slumkids von der Straße zu holen und ihnen einen neuen Lebensinhalt zu geben. Im Zentrum der Aktivitäten steht dabei Fußball – gerade auf einem Kontinent wie Afrika gehört diese Sportart zur Kultur dazu und ist in allen sozialen Schichten ein beliebter Freizeitspaß.

Hilfsorganisation Open Heaven Muenchen

Spielen – und dabei Selbstvertrauen gewinnen

Das Gruppenspiel vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit und Zugehörigkeit. Es bestärkt die verwahrlosten Kinder in ihren Fähigkeiten und hält sie körperlich fit. Vor allem bietet es einen sozialen Rahmen, in dem die Straßenkids lernen, Regeln einzuhalten, und auf unkomplizierte Weise einen Ansprechpartner finden, dem sie vertrauen und mit dem sie ihre Sorgen teilen können. Auf spielerische Weise bringt das Straßenkinderprojekt den Kindern und Jugendlichen christliche Werte sowie soziale Kompetenzen näher und bietet ihnen damit eine davor nicht dagewesene Alternative zur Gewalt. Die Jugendlichen gewinnen nicht nur Turniere, sondern vor allem auch Selbstvertrauen.

Musik - tonangebend in der Entwicklung

Momentan befindet sich das HOPE FOR HOPE-Projekt noch in der Aufbauphase. Der Leiter Reginold Odhiambo betreut derzeit 60 Kinder und Jugendliche, im nächsten Jahr sollen es schon 150 sein. Der 22-jährge weiß, wofür er arbeitet: Auch er ist in Mombasas Armenviertel Likoni aufgewachsen. Neben regelmäßigem Fußballtraining und -turnieren steht den Jugendlichen seit 2012 auch ein Tonstudio zur Verfügung. Über 100 Songs wurden bereits produziert und einige von diesen waren auch schon in lokalen Radiostationen zu hören.

Täglich eine warme Mahlzeit

Neben den Fußball- und Musikangeboten erhalten die Kids täglich eine warme Mahlzeit. An Wochenenden kommen oft bis zu 100 hungrige Kinder am Tag, die sich über ein nahrhaftes Mittagessen immer wieder sehr freuen.

Der Start des HOPE FOR HOPE-Projekts ist gelungen. Um noch mehr Kindern und Jugendlichen in Afrika Hoffnung und Zukunftsperspektiven schenken zu können, bedarf es allerdings noch weiterer Spender und Sponsoren. Wir freuen uns über Ihre Hilfe, sei durch es eine einmalige Spende oder regelmäßige Unterstützung.

FOTO-GALERIE

Hope For Hope Kenia



EIN STÜCK HIMMEL AUF ERDEN SCHENKEN

Spendenkonto Open Heaven
HilfsprojekteErlebnisberichteMitmachen und HelfenSpendenCharity ShopOpen Heaven Blog